Presse-Archiv

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vom 12.07.2006
Klaus Maria Brandauer erhält Europäischen Kulturpreis in der Dresdner Frauenkirche
Am 10. Oktober 2006 werden erstmalig die Europäischen
Kulturpreise in der Dresdner Frauenkirche verliehen. Klaus Maria
Brandauer ist einer von insgesamt acht Preisträgern. Zu den
weiteren Nominierten gehören der Herzog von Kent, der Cellist Jan
Vogler, die Initiative „Petersburger Dialog“ unter der
Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem
russischen Staatspräsidenten Vladimir Putin. Des weiteren der
Bassbariton Thomas Quasthoff. Die russisch-orthodoxe Kirche erhält
gemeinsam mit der evangelischen Kirche den Europäischen
Kulturpreis für Kommunikation.
Verliehen werden die Auszeichnungen von der Europäischen Kulturstiftung „Pro Europa“. Neben den undotierten Ehrenpreisen für herausragende Persönlichkeiten wird ein weiterer dotierter Förderpreis an einen jungen Nachwuchskünstler mit außer- ordentlicher Begabung vergeben. Hauptsponsor der Europäischen Kulturpreisverleihung ist die Dresdner Bank AG.
Die von der Kulturstiftung seit 1993 jedes Jahr vergebenen Europäischen Kulturpreise stehen traditionell unter dem ständigen Patronat der Präsidenten des Europarates, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission. In diesem Jahr hat erstmalig Josè Manuel Barroso die Schirmherrschaft persönlich übernommen.
Jeder der acht Kulturpreisträger erhält neben einer Urkunde auch einen speziell für die Preisverleihung 2006 entworfene Skulptur. Die Gestaltung des erstmals in diesem Rahmen verliehenen Preises, war Gegenstand eines von der Europäischen Kulturstiftung und des Hauptsponsor Dresdner Bank ausgelobten Wettbewerbs. Dieser wurde von der Hochschule für Bildende Künste organisiert und durch eine hochkarätige Jury bewertet.
Sieger dieses Wettbewerbs ist Professor Peter Bömmels. Sein Entwurf setzte sich gegen sieben andere Vorschläge durch.
Garant für höchsten Klanggenuss während der Preisverleihung ist die Sächsische Staatskapelle.






